Mit dem TEROCK 45 Tage in Island.

Folgen Sie Kanittha und Lars Cramer im TERRACAMPER TEROCK durch die weiten Landschaften Islands.

Eine Reise nach Island war schon immer unser Traum. Im Sommer 2018 begaben wir uns endlich auf dieses Abenteuer und reisten in unserem TEROCK “Vader The Van” mit der Fähre bis nach Seyðisfjörður auf Island. Zunächst legten wir einen 3-tägigen Zwischenstopp auf den Färöer Inseln ein und entdeckten hier die ersten Papageientaucher-Kolonien und Wasserfälle. Wir waren sehr angetan von den kleinen Inseln, aber nach unserer Ankunft auf Island war dies schlagartig vergessen. 

Fünf Wochen wollten wir auf Island verbringen und bereits amersten Tag raubte uns die isländische Landschaft den Atem, denn die Mischung aus scheinbar unendlicher Weite, dunklen Steinwüsten, Lavafeldern, Vulkankratern und Gletschern ist absolut faszinierend. Das Wetter wechselt im 5-Minuten-Takt und die Landschaft sieht nach einem Nieselschauer plötzlich total verändert aus. Ständig entdeckt man einen neuen Regenbogen. 

Unsere Reiseroute verlief möglichst abseits der touristischen Ringstraße, entlang der Schotterpisten, die durch zahlreiche Furten in das einsame Hochland führten. Hier begegnete man vielen Schafen, Islandpferden, gelegentlich mal einem Island-Jeep und ab und zu gleichgesinnten Overlandern, die man meistens schon auf der Fähre getroffen hatte. 

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Da wir uns im Vorfeld gut vorbereitet hatten und durch unsere vorangegangenen Reisen viele Erfahrungen über die Geländetauglichkeit unseres Fahrzeugs sammeln konnten, hielten sich die fahrtechnischen Herausforderungen in Grenzen. Unsere Tagesrouten wählten wir immer spontan und abhängig vom Wetter aus. Bei viel Regen gab es einfachere Strecken, und die tieferen Furten wurden aufgrund des hohen Wasserstandes lieber vermieden. Dennoch gab es einige Momente, die sehr aufregend waren, wie zum Beispiel die Fahrt durch den See Blautulón.

Das isländische Wetter war in dem Sommer sehr durchwachsen und kühl, selbst die Isländer berichteten uns von dem kältesten Sommer seit Jahrzehnten. Besonders der starke Wind ist nicht zu unterschätzen und wir waren oft sehr froh in unserem kompakten TEROCK auch zu Dritt komfortabel im Innenraum Kochen und Essen zu können.

Besonders angetan waren wir von der Gegend um den Supervulkan Askja, dem Geothermalgebiet Hveravellir und dem Wasserfall Haífoss. Ein regelmäßiges Bad in einer heißen Quelle ob unter einem warmen Wasserfall oder im Schneeregen haben wir immer wieder genossen.

Faszination Island – wir verstehen es nun und planen schon unsere baldige Rückkehr auf die Insel aus Feuer und Eis.


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Jan Hartmann